Abstract
Zeitschrift 'wohnungslos'.
Ökonomisch betrachtet sind Deutschland und die Ver-einigten Staaten von Amerika enge Partner. Die Handels-bilanz zwischen den Staaten beträgt über $143,815 Milli-arden 1. Wesentlicher Teil der transatlantischen Beziehun-gen ist der
wirtschaftswissenschaftliche Austausch. Nurwenig Austausch und geringes Wissen gibt es zu sozialenFragen, zum Beispiel ob es eine Grundsicherung desLebensunterhalt in den USA gibt, oder was passiert wennman obdachlos wird. In diesem Artikel wird einiges überdas US-amerikanische Staatsverständnis durch Erläute-rung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung unddes Vorworts der amerikanischen Verfassung aufgezeigt. Anschließend werden spezifische Sozialleistungen derWohnungslosenhilfe der USA kurz dargestellt. Anders alsin Deutschland gibt es ein Bundesgesetz, das ein Kon-zept der Wohnungslosenhilfe vorgibt. Kurz gefasst wirderklärt wie es kam, dass man sich auf Bundesebene desThemas angenommen hat und wie das Continuum ofCare konzipiert ist. Anhand des fiktiven Beispiels von WilliWanderer soll die Umsetzung dieses Konzeptes in Ein-richtungen der Wohnungslosenhilfe in Sacramento, Kali-fornia, erläutert werden. Zum Schluss wird auf die aktu-elle Entwicklung der Wohnungslosenhilfe in den USA hin-gewiesen.